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Reisevorbereitungen für die Tour im Januar sind in vollem Gange

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Mauretanien 2020 - Der finale Blog (So, 22 Mär 2020)
Das war unsere 13te Reise nach Afrika und die 32 gemeinsamen Tage mit Ulli in Mauretanien waren fantastisch, es war wirklich eine spannende und aufregende Reise so weit in den Osten Mauretaniens. Das Highlight dieser Reise waren sicherlich die Elefantenfelsen, die Rocher de Makhrouga weit, weit draußen in der mauretanischen Sahara. Aber auch die beiden Gueltas Matraucha und Matmata wo wir tatsächlich Saharakrokodile gesehen haben waren einzigartig schön. Eine Reise in die Richat Struktur, ins Auge der Sahara lohnt sich und zu Ben Amira, dem größten Monolithen des Kontinents erst Recht! Die 400km lange Piste neben den längsten und schwersten Zügen der Welt ist auch ein wohl einzigartiges Erlebnis. Alles in allem waren Aisha und ich 67 Tage unterwegs, dabei haben wir 15.272km zurückgelegt und acht Länder bereist. Allein in Mauretanien sind 6625km zusammen gekommen, etwa 2185km davon sind wir auf Piste und im Sand gefahren. Alles in allem haben wir ca. 2225 Liter Diesel getankt. Es wurden 8150 Bilder und Videos aufgenommen, dabei kamen 217GB Daten zusammen und das ohne unsere beiden Handys! In Mauretanien war nicht wirklich viel los, in den 5 Wochen die wir in diesem riesigen Land unterwegs waren haben wir nur rund 2 Dutzend andere Reisende gesehen. Die meisten auf den beiden Campingplätzen Bab Sahara in Atar und Camping Tergit in Nouakchott. Unterwegs sind uns lediglich eine handvoll Leute begegnet. Wir haben viele nette Leute auf dieser Reise kennengelernt, aber es waren auch einige echt schräge Vögel darunter, mit denen ich keinen einzigen Kilometer zusammen gefahren wäre... Unterwegs auf Straße/Piste sind uns lediglich 3 Fahrzeuge begegnet. Bis auf den kleinen 2-Tages-Ausflug mit Arne und Lukas waren wir allein unterwegs. Gerne wären wir länger bei der Pelican 16 geblieben, ich hoffe die Situation bessert sich da wieder. Zum Tenoumer Krater wäre ich gerne noch gefahren, den Nega-Pass haben wir ausgelassen und die ein oder andere interessante, einsame Piste wartet auch noch auf uns... Bei allen Mitlesern und fleißigen Kommentatoren will ich mich bedanken, wir sind begeistert, wie viele von euch wieder mit auf Tour waren!  Herzlichen Dank an Karl der mich 3000km quer durch Marokko, die West-Sahara und Mauretanien begleitet hat. Vielen Dank an Jochen und Zacky für die Hilfe bei der Elektronik. Meinen Freunden in der Todra Schlucht, die mich wie eh und je wie einen Bruder und Familienmitglied aufgenommen haben, will ich mich ganz herzlich bedanken. Schöne Grüße an alle die wir unterwegs getroffen haben, habt auch weiterhin eine gute Zeit und kommt gut wieder nach Hause. Und last but not least meiner lieben Ulli, mit der ich viereinhalb wunderschöne Wochen in der Wüste verbringen durfte. Ganz klar, wir kommen wieder, wir wollen wieder nach Mauretanien, vielleicht schon mal 2024 vormerken...
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Mit einer der letzten Fähren ging's zurück nach Europa (Sat, 07 Mar 2020)
Ende Februar hat man aus der Ferne schon von dem neuartigen Virus mitbekommen der sich rasend schnell auf der ganzen Welt ausbreitet. Die wahren Ausmaße von Corona waren für mich zu dieser Zeit jedoch noch nicht auszumachen. Zum Glück hat Ulli das Ticket für die Rückfahrt schon rechtzeitig gebucht, es sollte eine der letzten Fähren sein die Genua regulär anlaufen. Es war ganz schön was los als wir gegen 18:00 am Hafen ankamen. Es dauerte wieder ewig bis wir die Grenze in Tanger-Med passiert hatten, alle durch den Fahrzeugscanner waren und wir uns für die Fähre einreihen durften. Was dann folgte war eine ewige Warterei auf die Fähre. Eigentlich hätten wir Mitternacht ablegen sollen, als Aisha und ich endlich in unserer Kabine waren war es 4:20 in der Früh! Es hingen an Bord zwar mehrsprachige Zettel aus die informierten und zu mehr Hygiene aufrufen, an Bord war von erhöhten Sicherheitsmaßnahmen, Verunsicherung, Angst oder gar Panik nichts zu merken. Die Überfahrt an sich war wieder angenehm wenn auch um einiges rauer und oft hatten wir starken Seegang. Der Aufenthalt in Barcelona war in knapp drei Stunden erledigt und die verlorene Zeit haben wir sogar auch wieder rein geholt. Wir haben Genua eine Stunde vor der geplanten Ankunft erreicht. Die Passkontrolle und Einreise nach Italien waren auch schnell erledigt. Beim Zoll standen einige Beamte mit Atemschutzmasken und in Schutzanzügen rum, haben uns aber durchgewinkt und in null Komma nix hatten wir das Hafengelände verlassen und waren wieder in Europa. Die rund 650km durch Italien, die Schweiz und Österreich zurück nach Deutschland verliefen problemlos ohne jegliche Kontrolle und am frühen Abend waren Aisha und ich wieder Zuhause.
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Einzelne Punkte werden abgearbeitet aber immer noch viel zu tun.

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