Karibischer Rum und eine fette Zigarre

Nachdem wir unsere Wasserkanister noch einmal aufgefüllt haben ging es weiter zum offiziellen Eingang des Niokolo-Koba Park nach Dar Salam. Da haben wir erstmal eine richtige Klatsche bekommen! Mit dem Hund ist hier kein weiterkommen. Der Park darf mit Aisha nicht betreten werden. Weder mit viel Geld noch mit guten Worten. Der Typ am Tor meinte er ruft jetzt noch seinen Vorgesetzten an, aber es sieht nicht gut aus. Der "Vorgesetzte" der dann 20min später kam war ein junger Kerl mit vielleicht 25 Jahren. Der ist angekommen, hat uns keines Blickes gewürdigt und ist erstmal ums Eck und hat sich seine Telenovelas angeschaut. Da war eigentlich eh schon klar, dass hier Endstation für uns ist. Die Art und Weise wie man uns hier behandelt war echt grenzwertig. Na klar wenn die Regeln nun mal so sind, kann man nicht wirklich was machen und wir hätten das auch akzeptiert aber wenn man wie der letzte Dreck behandelt wird, hat das Ganze einen echt madigen Beigeschmack. Auf dem Weg zurück nach Tambacounda haben wir dann den 10.000ten Kilometer der Reise gemacht...
Wir haben dann doch noch zweimal versucht in den Park rein zu kommen aber das eine mal endete es in einer Bananenplantage und beim zweiten Versuch hätte man den Fluss (wie tief der da wohl gewesen sein mag?) und eine steile Böschung überwinden müssen. Naja es hilft nix, müssen wir halt umdisponieren und um Niokolo-Koba herumfahren. Also zurück nach Tambacounda und auf der N6 nach Südwesten. Kurz vor... nicht weit von der gambischen Grenze entfernt haben wir uns einen schönen Schlafplatz gesucht. Hier hab ich meine vor vielen Wochen am Schliersee gekaufte Zigarre geraucht und wir haben uns eine Menge Zeit weißen Rum mit Limetten schmecken lassen. Und es war wieder nix mit Krokodilen... 

Unser Schlafplatz
Unser Schlafplatz

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