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Matmata

Nach einer relativ windstillen Nacht mit vielen Sternen fing der Wind am frühen Morgen wieder unvermindert an zu blasen. Der Straßenzustand wechselt von traumhaft gut unvermittelt zu grottenschlecht. Seit wir die Road of Hope bei Sangrave verlassen haben wird die Straße wieder schlechter. Hin und wieder fahren wir neben der durchlöcherten Teerstraße weil die Schlaglöcher so riesig sind dass ganze Räder drin verschwinden. Im Großen und Ganzen ist die Straße nach Tidjikja aber in einem recht guten Zustand. Nur die regelmäßigen Kontrollen durch Polizei und Militär sind manchmal ein wenig nervig, geben einem aber auch ein gewisse Sicherheit. Alles geht zügig und sehr korrekt ab. Nach den obligatorischen Fiches und der Frage nach dem Woher/Wohin sind wir auch schon wieder unterwegs.

Von unserem Schlafplatz vor Boutilimit nach Nbeika kurz hinter Moudjeria waren es heute ziemlich genau 400km für die wir rund sieben Fahrstunden gebraucht haben. Die gut 20km Piste ins Guelta Matmata haben wir gerade noch so vor Sonnenuntergang geschafft. Auf dem letzten Drittel kam uns in fiesem Fesch-Fesch eine Gruppe Franzosen mit Geländewagen entgegen. Am Dorfrand von Dar Assalama wurden wir von rund zwei Dutzend Kinder begrüßt und kurz darauf ging es auch schon in das Qued, ein momentan mehr oder weniger trockenes Flussbett. Gesäumt von Palmen und kleinen Wasserlöchern beherbergt dieses Wadi die letzten verbleibenden Saharakrokodile. Von unserem Schlafplatz aus sind es dann noch rund 2km Luftlinie bis zum großen See.

Auf der 1100km langen Road of Hope unterwegs
Auf der 1100km langen Road of Hope unterwegs
Unser Schlafplatz im Guelta
Unser Schlafplatz im Guelta
Am nächsten Morgen
Am nächsten Morgen
Matmata - hier findet man einige der letzten Saharakrokodile
Matmata - hier findet man einige der letzten Saharakrokodile
Ulli sitzt mit Aisha oben links auf dem Felsriegel
Ulli sitzt mit Aisha oben links auf dem Felsriegel

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