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Von Tidjikja nach Tichit Teil 2 - Brunnen Zig

Nach einer recht windstillen Nacht und einem wirklich tollen Sonnenaufgang ging es weiter nach Lekhcheb wo es einen Funkmasten und Handynetz und tatsächlich auch Mobiles Internet (E) gibt. Irgendwo hier kam auch wieder mal Holz vom Dach aus geflogen und da mussten wir feststellen das sich der Deckel von einer unserer kleinen Kisten wohl schon vor Kilometern gelöst hatte. Wir sind ein paar Kilometer zurück gefahren, konnten ihn aber nirgends entdecken...

40km vor Tichit gibt es einen riesigen Felsriegel, den Jebel Zig.  Hier gibt es einen Brunnen und auch Siedlungsspuren. Die Chancen auf Nomaden treffen ist wahrscheinlich recht hoch, wir hatten den Brunnen für uns allein. Im Bereich des Jebel Zig gibt es unglaublich viele und wunderschöne Biwakplätze. Wir haben die Nacht windgeschützt an der Nordseite des kleinen Ergs verbracht.  Mit 150 Tageskilometern und 8 reinen Fahrstunden war das ein sehr erfolgreicher Tag. Die Orientierung war kein großes Problem, lediglich kurz vor dem Jebel Zig hat sich die Route ein wenig geändert und verläuft jetzt weiter südlich als gedacht. Der Spiritverbrauch ist jedoch enorm, unter 20l/100km geht hier gar nix... 

Es lohnt sich in den Felsen des Jebel Zig ein wenig stöbern zu gehen. Man entdeckt immer wieder auf's neue kleine Felsentore, schmale Durchgänge, bizarre Felsformationen, Siedlungsreste und Felsritzungen. Sogar Felsmalereien haben wir unter einem kleinen Felsüberhang entdeckt.

Unser zweites Biwak auf der Strecke
Unser zweites Biwak auf der Strecke
Kurz vor Sonnenaufgang
Kurz vor Sonnenaufgang
Im Hintergrund ist unser einsames Camp am Rand der Düne zu sehen
Im Hintergrund ist unser einsames Camp am Rand der Düne zu sehen
Felsmalereien
Felsmalereien

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