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Faule Tage am Elefanten-Felsen

Man kann sich hier einfach nicht satt sehen. Bei jeder erneuten Runde entdecken wir neue Felsnieschen, Säulen, Felszeichnungen und Bögen. Es ist auch schön diesen Platz für uns ganz alleine zu haben. Nach kurzer Suche fanden wir sogar einen recht einfachen Weg nach oben auf die Spitze der Felsnadeln. Ich ließ es mir nicht nehmen auch hier wieder einen Geocache zu legen, ich bin mal gespannt was der Reviewer dazu sagt. Nach einer ausgiebigen Fotosession inkl. Drohnenflug bei herrlichem Sonnenschein wurde es Zeit für ein leckeres Abendessen. Zur Feier des Tages gab es Gnocchi mit Trüffelfüllung, einer Bechamel Soße, frisch geriebenen Parmesan und Kräutern. Dazu ein Glas feinster Weißwein und das ganze bei erträglichen Temperaturen. Selbst Nachts um zehn saßen wir in kurzer Hose und T-Shirt vor dem Lagerfeuer und schauten noch lange in die Sterne.

Am nächsten Tag haben wir lediglich einen kurzen Tagesausflug zu einer drei Kilometer entfernten Felsnadel gemacht und sind weiter zum Koloss von Zeiga gefahren, einem riesigen Felsklotz, nur ein paar Kilometer von den Elefanten-Felsen entfernt. Hier haben wir Besuch von einem Nomaden bekommen der wohl auf dem Weg zum nächsten Brunnen war. Auf dem Weg zurück zu unserem Schlafplatz entdeckten wir ein anderes Fahrzeug. Im ersten Moment schrillen da immer zuerst die Alarmglocken, hier in Nähe der Grenze, es sind lediglich ein paar hundert Kilometer nach Mali und Algerien die auch als Rückzugsgebiet islamistischer Extremisten gelten. Ein Blick durchs Fernglas gab jedoch Entwarnung, ein einheimischer Toyota Pickup mit Führer, Fahrer und Koch und wie sich herausstellte vier sehr nette Damen aus Frankreich die wie wir hier Urlaub machen. Der einheimische Führer war sichtlich beeindruckt, dass wir mit dem Fahrzeug den ganzen weiten Weg aus Deutschland gemacht haben um hierher zu gelangen. 

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