· 

Guelb Er Richat - Das Auge der Sahara

Viel brauchen wir nicht um für einige Tage in der Wüste unterwegs zu sein. Genügend Diesel in den Tanks, Wasser für einige Tage plus eine Reserve, Brot, Gemüse, Obst, ein paar Eier und der Rest ist eh mehr oder weniger an Bord.

Zurück in Atar - Autotransport mal anders
Zurück in Atar - Autotransport mal anders

Ziel ist diesmal die Richat Struktur, Guelb Er Richat oder auch das Auge der Sahara. Von Atar geht es über die 70 Kilometer entfernte Oase Jraif vor der wir übernachtet haben weiter über die Sebkha Chemcham, einen riesigen trockenen Salzsee wo man recht schnell unterwegs sein kann.

Unser erstes Biwak
Unser erstes Biwak

Bei Kilometer 225 ist dann das Dorf El Beyed erreicht, hier gibt es einen Brunnen, eine handvoll Häuser, ein kleines "Museum" und ein paar Strohhütten. Wir sind noch ein Stück weiter zum Pass Itelefanten und weiter auf die Hochebene gefahren. Kurz nach dem UFO-Felsen, einer großen tellerförmigen Felsplatte direkt am Weg haben wir am selben Platz übernachtet wie schon zwei Jahre zuvor mit Günther und Wilfried. Am nächsten Morgen ging es dann zurück zum Pass wo es noch eine ausgiebige Fotosession gab.

Der Pass Itelefanten - Ulli ist ganz klein in der Bildmitte zu sehen. In diesem Bereich sind die schwierigsten Passagen und für große LKW's wird es hier schon eng
Der Pass Itelefanten - Ulli ist ganz klein in der Bildmitte zu sehen. In diesem Bereich sind die schwierigsten Passagen und für große LKW's wird es hier schon eng

Befahrung des Pass Itelefanten in 3-facher Geschwindigkeit

Hier der recht abgefahrene UFO-Felsen. Irgendein Idiot (Rallye, Veranstallter,...) hat hier überall Rote Pfeile auf die Felsen gesprüht
Hier der recht abgefahrene UFO-Felsen. Irgendein Idiot (Rallye, Veranstallter,...) hat hier überall Rote Pfeile auf die Felsen gesprüht

Südlich von Beyed gibt es eine schmale, steinige Piste rauf zur Richat Struktur. Auch hier hat es etliche hohe Felsstufen und größere Felsbrocken am Weg. Alles in allem doch sehr anspruchsvoll und die Gefahr aufzusetzen ist manchmal gegeben. An der ein oder anderen Stelle ist auch ein wenig Nachbessern von Nöten und es mussten ein paar Steine bewegt werden. Die langen steinigen Passagen wo es über weite Strecken nur in der Untersetzung im ersten und zweiten Gang geht sind sehr mühsam. Hier braucht es viel Bodenfreiheit. Oft ist die Spur recht schmal, einige Stellen könnten für große Lkw's durchaus spannend sein! Wir waren froh weiter unten, schon in der Richat Struktur wieder sandigere Passagen vorzufinden. Das Gerüttel hier oben am Rand der Struktur ist schon sehr arg! Rund 50 km nach dem Pass hat man dann das Zentrum von Guelb Er Richat erreicht. Mehr als die eine solide Steinhütte und drei baufällige Ruinen gibt es hier nicht zu sehen und man würde nicht im Traum dran denken dass man sich in einer weltweit so einzigartigen Umgebung befindet. Wir sind noch ein paar Kilometer weiter östlich zur Oasis L'abra Madame Monod gefahren und am ebenfalls schon bekannten Biwakplatz übernachtet. Nach einem Drohnenflug, Spaziergang mit dem Hund und einem sehr leckeren Abendessen konnten wir unseren bisher schönsten Sonnenuntergang der Reise erleben.

Der Pass bei Beyed in die Richat Struktur rein ist eine steinige Angelegenheit
Der Pass bei Beyed in die Richat Struktur rein ist eine steinige Angelegenheit
Lange Zeit ist man hier in der Untersetzung unterwegs
Lange Zeit ist man hier in der Untersetzung unterwegs

Hier schon nach dem Pass bei der Einfahrt in die Struktur

Die Richat Struktur aus 500m Höhe
Die Richat Struktur aus 500m Höhe
Das Zentrum der Richat Struktur
Das Zentrum der Richat Struktur
Steinhaus der Gemeinde Ouadane im Zentrum
Steinhaus der Gemeinde Ouadane im Zentrum
An den Koordinaten des Earthcaches
An den Koordinaten des Earthcaches
Oasis L'abra Madame Monod
Oasis L'abra Madame Monod

Kommentar schreiben

Kommentare: 0